Auf Ewig

Beginn
Krieger wie wir
Der Teufel in mir
Gedankenwelt
Was war bleibt
Verewigen

Eigentlich wollte ich nicht mehr...

Hm ich hatte die Maus schon auf dem Löschbutton...Bis du mir geschrieben hast und bis ich einen Gästebucheintrag hatte...Ich weiß nicht, wieso mich das zum Zögern bringt...Ich weiß nicht, was ich von dieser Welt halten soll...Immer noch nicht. Ich weiß auch nicht, ob du hier überhaupt noch reinschaust. Du hast mir nicht mehr geantwortet...Obgleich du noch online warst, ich hatte es ja gesehen...Nun gut, vielleicht soll es so sein. Ich glaube nicht daran, dass du noch auf meiner Seite stehst. Ich vermute sogar, dass du dich freuen wirst. Du mochtest ihn ja -irgendwann- , vielleicht wird er bald 'Deins' sein. Es würde mich nicht mal schockieren. Vielleicht wäre es gut für ihn, ob für dich, darüber urteile ich nicht. Für uns - da kenne ich dessen Bedeutung. Aber nun gut, dass sind nur Ahnungen, die sich langsam in meinem Kopf ausbreiten und mir das alles noch ein bisschen leichter machen.

Zudem bin ich in eurem Denken ja sowieso - schuldig -. Die Schuldigen sind nichts wert. Sie haben sich es selber eingebrockt, von daher belasse ich es darauf. Wieso sollte ich es auch ändern wollen? Ich füge mich meinem Schicksal und meiner Rolle. Es fragt mich seit langem keiner mehr, wie ich mich fühle. Von daher brauch ich es auch nicht erwähnen. Es ist nicht relevant und so beschreibe ich hier nur meine Gedanken. Ein kleiner Blick, auf einen vollen Kopf, der vieles ordnen muss. Der aussortiert. Eine Auslese, die Freiheit verspricht, ein anderes Leben, welches ich führen will. Und ich weiß ja, dass ihr eure Gedanken ebenfalls teilt. Er hatte mir ja gesagt, du hast mir bei Myblog einen 'Abschiedstext' geschrieben, wieso hätte ich dann auch noch was zu dir sagen sollen. Dein Abschied war bereits am 15.6. lange bevor ich den Seinen ausgesprochen hatte. Ich verteile keine Schuldsprüche, ich möchte dir nur meinen Gedankengang beschreiben.

Er hat es nicht verstanden, wieso ich ihm eine Knallen wollte. Mit der flachen Hand oder der Faust, wie er davon sprach. Das weiß ich nicht mehr. Mein Hirn war aus. Irgendwo in einem Strudel von Hass, Verachtung und Verzweiflung gefangen. Aber ich bin die Schuldige. Also henkt mich doch. Dann habe ich ihn nun mal verlassen und dich wahrscheinlich auch. Dann habe ich meine Hand erhoben und wollte ihm das Gesicht weghauen und dir am Liebsten auch. Nur allein, aus dem Gedanken, dass ihr mich verraten habt. Dann teilt doch eure Gedanken, eure Liebe, euren Hass und was auch immer, ihr für euch und mich empfindet. Dann werdet glücklich oder auch nicht. Obgleich dieser Moment in mir drin schmerzte. Aber dabei versteht mich sowieso kaum jemand. Ich habe nur wenige Vertrauenspersonen, diese teile ich nun mal nicht gerne. Doch, dass ist nicht das Problem, aber ich halte sie fern von meinen Mitmenschen...Es ist mir nicht gelungen. Das Vertrauen ist gewichen...Was bleibt uns dann noch? Es bleibt einzig und allein eine verbundene Vergangenheit. Eine Gegenwart die nicht mehr im Einklang ist und eine Zukunft, die ich für fragwürdig halte.

So bleibt in meinem Kopf, all der Dank den ich dir aussprechen kann. Für ein Leben, welches ich mit dir genossen hab. Für den Beistand, den wir uns gegeben haben. Für eine gute Freundschaft, die immer wieder entflammt war. Für eine treue Hand, die durch manches Leiden geführt hatte. Und ich hoffe...auch du erkennst noch die guten Zeiten. Die es gab...

7.7.11 22:45
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


brains death / Website (8.7.11 04:19)
"Die Schuldigen sind nichts wert"
.
Dann sind alle Menschen wertlos,
außer kleinen Kindern.

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