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(Oster-)Feuer

Ich blicke in die Flammen, in die Flammen alter Zeit. Sie waren lodernd heiß, glühend vor Leidenschaft und Hoffnung, auf eine bessere Welt. Machtvoll schlängelnden sie sich in die Höhe. Doch auch diese Flammen vergehen, werden sie nicht genährt. Und nun find ich vor meinen Augen, nur noch einen Haufen verlorener Asche. Noch glüht sie, glüht mit der verhängnisvollen Verzweiflung. Der Grund bedeckt von ihrer Schwärze und es droht die Erstickung. In all dieser alten Glut, erkennt man noch die einstige Pracht. Asche kann neues Leben bedeuten, neues Glück, so greifbar nah, aber so wie jenes, kann sie den Tod verheißen. Einen elendigen und langsamen Tod, während man nach Luft ringt und um Erbarmen hofft. Nur was ist unsere Gnade? Der endgültige Schluss, nachdem das Feuer stets gewütet hatte. Mal kleiner, mal größer, so groß, dass die Hitze alles verschlingen konnte. Oder wünschen wir uns noch etwas mehr? Mehr, als nur ein altes wehmütiges Denkmal, welches unser Herz erwärmen mag. Wie einst. In guter Erinnerung.

23.4.11 23:15
 


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