Auf Ewig

Beginn
Krieger wie wir
Der Teufel in mir
Gedankenwelt
Was war bleibt
Verewigen

Die erste Nacht

Der Alltag beginnt wieder. Die Ferien sind vorbei und die erste Nacht holt mich wieder ein. Bin nun in S. Einsam wie immer. Mit einem verkorksten Rythmus von den freien Tagen und mit der Sehnsucht im Herzen. Ich vermisse so vieles und fühle mich hier, gar nicht dort wo ich sein sollte. Der Wille alles zu machen sinkt immer wieder. Jedes Mal ist es ein Krampf. Ich habe es immer wieder hinbekommen, auch dieses Mal wird es irgendwann wieder die Gewohnheit geben, daran zweifel ich nicht. Doch es ist mühselig und es zerrt an den Nerven und an einer Beziehung. Ich hätte mir nie eine Fernbeziehung vorstellen können, doch jetzt führe ich im Prinzip eine. Obwohl es sich anders anfühlt, als ich dachte. Liegt wohl auch daran, das es nicht von Beginn eine war, sondern wir innige gemeinsame Zeit verbringen konnte. Jeder kennt die Fehler und die Vorzüge des Anderen, da gibt es doch eigentlich nur noch selten eine Überraschung. Nicht wie wenn man Jahre lang sich nur am Wochenende sah und dann auf einmal zusammen zieht. Diese Probezeit haben wir schon vollbracht. Vielleicht auch daher immer der Schmerz des Verlassens, der Einsamkeit. Wenn man sich immer hatte leidet man unter dem Verlust des anderen noch mehr. Meine Vermutung. Nun gut. Eigentlich muss ich ins Bett. Es ist 1 Uhr, um halb 8 muss ich aufstehen. Eine humane Zeit, ich weiß, aber schwer einzuhalten wenn man die vergangenen Tage gegen 12-14 Uhr aufgestanden ist und nachts bis 5 Uhr auf war. Die Tage sind wieder viel zu schnell vergangen. Die Zeit nicht genug ausgeschöpft, ich weiß es jedes Mal, doch wir begehen immer den gleichen Fehler. Lassen uns hinreißen vom Alltag. Vergessen werden die Stunden des Vermissens, der Trauer und der Einsamkeit. All jenes macht so einem das Leben schwer. Kein klarer Gedanke den man fassen kann...
6.1.11 01:12


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Wieso musste er mir das sagen?

Diese Worte sie brennen in mir. Der Schmerz unendlich tief. Verrat. Der einzige Gedanke. Obwohl – kein Recht. Ich habe das Wissen meines Unrechts und in anderen Augen auch keinen Grund. Doch das Einzige was ich Empfinde, spricht tief aus mir heraus. Enttäuschung. Betrug. Wieder die Erkenntnis. Wie so oft im Leben. Ich bin allein. Aber - es erschüttert mich längst nicht mehr so sehr. Wieso? Ist es die Gewohnheit die mit diesen Empfindungen einhergeht oder mein Selbst, welches zusehends abstumpft. Seelisches Leid. Gebrochenes Herz. Betrogenes Vertrauen. Es ist mir so schmerzlich bekannt. Erzeugt in mir nur noch Abwehr. Misstrauen. Isolation. Diese Einsamkeit, tief in mir drin. Ich liebe und hasse sie. Sie zerbricht und tröstet. Ich bin ihr dankbar, dass ich wenigstens etwas habe. Sie bleibt mir immer vertraut. Schützt mich und lädt mich zu ihr hinein. Niemals würde sie mir den Rücken zukehren. Doch der Kampf, mich aus ihr zulösen, aus ihrer bitteren Umarmung und ihrer endlosen Liebe. Ich werde ihn verlieren. Die Kraft geht mir verloren und irgendwann werde ich in ihrem Sog untergehen. Dann bin ich ihrer Liebe ewig gefangen. Ein Sklave meiner Selbst, meiner Angst und meinem Hass.

Und wieder ich mich in ihre Armen wiege,

denn wird sie mir immer geben ihre bittere Liebe.

Ich bin gefangen in ihrer Welt,

die Einsamkeit mich in ihren Krallen hält.

Ich liebe dich!

Ich hasse dich!

Meine holde Maid,

auf ewig Dein!

16.12.10 20:48


„Komm in mein Reich...

...komm doch zu mir. Ja deine Schmerzen nehm ich dir. Du bist hier niemals mehr allein. Ich werde immer bei dir sein.“

 

Ein Tag – wenige Stunden. Diesmal kurzfristig. Dennoch, die Vorfreude war groß. Und das Leben kehrte wieder. Wärme. Geborgenheit. Ausdauer. Weiter für den Kampf. Du – Hoffnung. Reinheit. Glück. Der Schmerz sitzt tief. Jedes Mal wenn du wieder fort. Ich blickte dem Zug nach. Stand bis er fuhr. Danach wie immer. Wusste nichts mit mir anzufangen. Leere – Ich stillte sie mit anderen Menschen. Geselligkeit. Ist nicht meine Stärke. Aber ich brauchte es.

 

 

14.12.10 14:06


Määäääh

Ich hab kein Bock mehr, sitze an meiner Pa. -.- Boah kein Nerv drauf, so viel Geschreibe und dann auch noch so unnützes. Naja muss ja. Hab nun schon 5 Seiten oder so...folgen noch ein paar. Mal sehen wie es wird. Erstes Mal. Sonderpädagogische Zusatzqualifizierung und da dann die Arbeitsunterweisung, mit Menschen die Handicaps haben.

11.12.10 14:00


Ja auch ich melde mich mal wieder...

es ist nichts sonderliches passiert. Sitzte krank im Bett und rotz mir mein Hirn aus dem Schädel. Ich langweil mich und wollte deswegen mal wieder etwas schreiben, in meinem naja verstaubten Blog. Irgendwie bin ich glaub zu faul für sowas regelmäßiges...Naja mal sehen, aber eine neue Zusatzseite is dazu gewachsen.
7.12.10 18:19


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Ich zweifle und er fragt mich, wie viel wohl Verlobungsringe kosten und das er mal schauen möchte. - Hilflos – Will doch nicht verletzten. Versuch es auszureden. Will das nicht. Würde es nicht annehmen wollen – nicht jetzt. Falscher Zeitpunkt. Möchte er seinen Fehler dadurch wieder gut machen? Mich binden? Ich will das nicht!

23.11.10 15:01


Ich bin zu schwach


 

Ich wurde in einen Weg gedrängt, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob ich ihn will, ob ich ihn selbst gewählt hätte. Doch welche Alternative wäre mir geblieben? Ich wurde verstoßen, abgeschoben, verlassen und missachtet. Meine Worte so oft gesprochen, wurden hintergangen, vergessen und nicht beachtet. Ich fühle mich betrogen und hilflos.

 

Dieses Wochenende hat mir wieder Angst gemacht. Ich glaube, selbst wenn ich wollte, bin ich nicht mehr in der Lage mich von ihm zu verabschieden. Die einzige Sicht. Die Trennung durch meine Freiheit. Die endlose Freiheit, nach der ich mich so sehr sehne. Den Gedanke, was geschehen könnte, würde ich ihm sagen, dass ich nicht mehr will, nicht mehr kann, möchte ich mir nicht weiter ausmahlen. Egal welcher Grund mich dazu treiben würde, ich habe gesehen wie viel Hass in ihm steckt. Jener den ich zuvor von ihm kannte und auch von mir, sind dagegen nur geringfügig. Ich bin mir nicht sicher, aber die Vermutung steigt. Er würde sich nicht mehr beherrschen können. Ein Wort – die letzte Chance? Ich kenn die Antwort nicht. Noch ist es auch nicht die Zeit, um es heraus zu finden. Aber dieses Ereignis hat mich wieder abgetrieben. Wir haben uns wieder von einander entfernt. Ein Stück weit zurück. Doch wenn es soweit wäre, wo sollte ich nun noch hin? Ich besitze kein Zuhause mehr. Ich wandle seit mehr als 3 Jahren ruhelos durch diese Welt. Habe in vielen Betten gelegen und verschiedene Räume bewohnt. Doch keiner ist seit je her mehr mein Zuhause. Meine Heimat ist verloren gegangen, mit meiner Kindheit.

 

Ich irre durch dunkle Wege. Haltlos. Vergebens nach Rettung. Weder weiß ich was ich will, noch was ich suche. Allein mein Schicksal bestimmt meine Schritte. Ich füge mich dem Willen anderer. Von den Gezeiten. Von euch. Doch wo bin ich geblieben und vor allem wer bin ich geworden?

 

23.11.10 14:48


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