Auf Ewig

Beginn
Krieger wie wir
Der Teufel in mir
Gedankenwelt
Was war bleibt
Verewigen

Wie viele Versuche werden wir benötigen?

Ich kann nicht vertrauen, weiß nich was du tust. Wie viel Worte Wahrheit sind. Wie viel ich noch von dir weiß. Du beleidigst mich mit Dingen, wobei du zuvor meintest, du stehst hinter mir, egal was ich tu. Wieso spüre ich das nicht? Wieso sprichst du davon, ich solle zu meiner "Mumu" gehen und wunderst dich dann nich wieso ich angekotzt bin. Bei all dem was ich je über deine Freunde gesagt hab, war es nie so...Ich hab Kritik und Bedenken ausgesprochen, aber sie nicht einfach nur "Schwanz" genannt. Willst du mich kritisieren oder verstehst du es nicht? Wie viel von dem was war, ist noch wahr? Wie viel bleibt, wenn man uns auf das jetzt reduziert? Wollen wir oder bemühen wir uns gegen unseren Willen? Erfolglos bemüht. Jedes Gespräch kalt und wertlos. Ist das Fundament so sehr zerstört? In meinem Kopf ist etwas eingebrannt und in deinem auch. Bei dir wahrscheinlich Verlassen, Unwichtigkeit oder was du empfinden magst, welchen Stempel du mir aufdrückst. Bei mir ist es ein anderer Stempel - Verrat, Misstrauen.

Wie viele Worte stehen zwischen uns? Wie viele Leute? Wie viele Taten? Wer muss fort und wer kann bleiben? Was steht noch für uns? Sag es mir! Ich hab keine Antworten darauf...

26.8.11 18:04


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Keine Ahnung

Wieso ich schreibe? Keine Ahnung - Hoffnung oder so. Einfach ein Ventil. Loslassen, von allem. Aber es fällt schwer. Ich kann nicht frei denken und nicht frei leben. Ich weiß nicht, ob ein Wort hier von irgendwo an falscher Stelle ankommt - trotz unserem Gespräch oder gerade wegen diesem. Anscheint wissen manche mehr, als es gut sein sollte.

"Bessere Zeiten oder Sterben?"

Dieser Satz bewegt. Bewegt mich. Gedanklich. Bessere Zeiten sind so schwer zu erreichen, so schwer zu halten, so schwer zu erkennen und so selten. Bessere Zeiten. In meinem Kopf vorhanden, zum Greifen nah, verhängnisvoll liebreizend. Meine Beine werden bereits jetzt schon müd. Steine so unendlich groß. In meinem Weg. Sie versperren mir die Sicht. Fässt der nächste Schritt Fuß. Ist dort Boden oder einfach Nichts? Ein Nichts in welches ich fallen werde...Endlos und hilflos. Noch fall ich nicht. Noch taumel ich. Manchmal begehe ich eine Rast - Ich erkenne, welche Zeiten ich mir ersehne, so brandheiß lodern sie in meinem Blick. Sie brennen sich tief in mich hinein. Es schmerzt nicht, erst wenn die Ruhe vergeht, der Frieden wieder schwindet. Erst wieder, wenn ich in der normalen Welt bin. Auf meinem Weg, meinem alleinigen Weg. Der einsam scheint und bitter schwer. Mit der Zeit schwindet mein Brandmal. Es verblasst, wird schwächer. Die Zukunft wieder ungewisser. Meine Besseren Zeiten sind so weit. So fern. Ich kann sie nicht mehr sehen, nicht mehr greifen. Doch ich weiß noch, irgendwo da waren sie. Aber ich will nicht mehr...Ich will sterben.

20.7.11 02:55


Eigentlich wollte ich nicht mehr...

Hm ich hatte die Maus schon auf dem Löschbutton...Bis du mir geschrieben hast und bis ich einen Gästebucheintrag hatte...Ich weiß nicht, wieso mich das zum Zögern bringt...Ich weiß nicht, was ich von dieser Welt halten soll...Immer noch nicht. Ich weiß auch nicht, ob du hier überhaupt noch reinschaust. Du hast mir nicht mehr geantwortet...Obgleich du noch online warst, ich hatte es ja gesehen...Nun gut, vielleicht soll es so sein. Ich glaube nicht daran, dass du noch auf meiner Seite stehst. Ich vermute sogar, dass du dich freuen wirst. Du mochtest ihn ja -irgendwann- , vielleicht wird er bald 'Deins' sein. Es würde mich nicht mal schockieren. Vielleicht wäre es gut für ihn, ob für dich, darüber urteile ich nicht. Für uns - da kenne ich dessen Bedeutung. Aber nun gut, dass sind nur Ahnungen, die sich langsam in meinem Kopf ausbreiten und mir das alles noch ein bisschen leichter machen.

Zudem bin ich in eurem Denken ja sowieso - schuldig -. Die Schuldigen sind nichts wert. Sie haben sich es selber eingebrockt, von daher belasse ich es darauf. Wieso sollte ich es auch ändern wollen? Ich füge mich meinem Schicksal und meiner Rolle. Es fragt mich seit langem keiner mehr, wie ich mich fühle. Von daher brauch ich es auch nicht erwähnen. Es ist nicht relevant und so beschreibe ich hier nur meine Gedanken. Ein kleiner Blick, auf einen vollen Kopf, der vieles ordnen muss. Der aussortiert. Eine Auslese, die Freiheit verspricht, ein anderes Leben, welches ich führen will. Und ich weiß ja, dass ihr eure Gedanken ebenfalls teilt. Er hatte mir ja gesagt, du hast mir bei Myblog einen 'Abschiedstext' geschrieben, wieso hätte ich dann auch noch was zu dir sagen sollen. Dein Abschied war bereits am 15.6. lange bevor ich den Seinen ausgesprochen hatte. Ich verteile keine Schuldsprüche, ich möchte dir nur meinen Gedankengang beschreiben.

Er hat es nicht verstanden, wieso ich ihm eine Knallen wollte. Mit der flachen Hand oder der Faust, wie er davon sprach. Das weiß ich nicht mehr. Mein Hirn war aus. Irgendwo in einem Strudel von Hass, Verachtung und Verzweiflung gefangen. Aber ich bin die Schuldige. Also henkt mich doch. Dann habe ich ihn nun mal verlassen und dich wahrscheinlich auch. Dann habe ich meine Hand erhoben und wollte ihm das Gesicht weghauen und dir am Liebsten auch. Nur allein, aus dem Gedanken, dass ihr mich verraten habt. Dann teilt doch eure Gedanken, eure Liebe, euren Hass und was auch immer, ihr für euch und mich empfindet. Dann werdet glücklich oder auch nicht. Obgleich dieser Moment in mir drin schmerzte. Aber dabei versteht mich sowieso kaum jemand. Ich habe nur wenige Vertrauenspersonen, diese teile ich nun mal nicht gerne. Doch, dass ist nicht das Problem, aber ich halte sie fern von meinen Mitmenschen...Es ist mir nicht gelungen. Das Vertrauen ist gewichen...Was bleibt uns dann noch? Es bleibt einzig und allein eine verbundene Vergangenheit. Eine Gegenwart die nicht mehr im Einklang ist und eine Zukunft, die ich für fragwürdig halte.

So bleibt in meinem Kopf, all der Dank den ich dir aussprechen kann. Für ein Leben, welches ich mit dir genossen hab. Für den Beistand, den wir uns gegeben haben. Für eine gute Freundschaft, die immer wieder entflammt war. Für eine treue Hand, die durch manches Leiden geführt hatte. Und ich hoffe...auch du erkennst noch die guten Zeiten. Die es gab...

7.7.11 22:45


(Oster-)Feuer

Ich blicke in die Flammen, in die Flammen alter Zeit. Sie waren lodernd heiß, glühend vor Leidenschaft und Hoffnung, auf eine bessere Welt. Machtvoll schlängelnden sie sich in die Höhe. Doch auch diese Flammen vergehen, werden sie nicht genährt. Und nun find ich vor meinen Augen, nur noch einen Haufen verlorener Asche. Noch glüht sie, glüht mit der verhängnisvollen Verzweiflung. Der Grund bedeckt von ihrer Schwärze und es droht die Erstickung. In all dieser alten Glut, erkennt man noch die einstige Pracht. Asche kann neues Leben bedeuten, neues Glück, so greifbar nah, aber so wie jenes, kann sie den Tod verheißen. Einen elendigen und langsamen Tod, während man nach Luft ringt und um Erbarmen hofft. Nur was ist unsere Gnade? Der endgültige Schluss, nachdem das Feuer stets gewütet hatte. Mal kleiner, mal größer, so groß, dass die Hitze alles verschlingen konnte. Oder wünschen wir uns noch etwas mehr? Mehr, als nur ein altes wehmütiges Denkmal, welches unser Herz erwärmen mag. Wie einst. In guter Erinnerung.

23.4.11 23:15


Blasenentzündung

Ich habe diese Nacht 2 Stunden geschlafen, das ist kein Drama, aber dieser Schmerz von dem ich aufgewacht bin und nun seit 5 Stunden hämmert und sich nicht beruhigen will. Er betäubt meine Sinne und macht mich träge. Ich fühle mich so hilflos, es gibt nichts was das Pochen, Brennen und Ziehen lindern will. Mein ganzen Körper durchzieht es und ich habe es nie für wahr gehalten, wenn mir andere berichtet haben, wie sehr so eine verdammte Blasenentzündung schmerzt. Mein ganzer Unterleib, alles und so sitz ich hier verkrümmt, kann kaum aufrecht Gehen und warte das die erste Arztpraxis aufmacht. Ich weiß noch nicht wie ich das aushalten soll, dort zu sitzen und zu warten. Am liebsten würde ich nur auf der Toilette sitzen und warten bis was kommt...Doch das Einzige was mich dann erwartet ist Blut und dieser Anblick schockiert mich jedes Mal. Ich hätte nicht gedacht, dass sowas banales einen wahrlich so auser Gefecht setzen kann. Nun erinner ich mich an The green mile und wäre ebenso dankbar für einen John Coffe. Oder für mein Zuhause...Mal sehen vill schaff ich es morgen zu fahren, muss abwarten wie lang ich krank geschrieben werde. Und das teure Geld, alles umsonst gewesen, die Zugfahrt gestern, hätte ich mir auch sparen können. Und Zuhause muss ich sicher noch einmal Praxisgebühr zahlen, wenn eine Nachuntersuchung nötig ist. Aber lieber zum Arzt, als nachher ne Nierenentzündung oder sonst was zu bekommen und vill hören bald die Schmerzen auf. Gibt es nen Mittel dagege? Ich hoffe es sehr, dass ich wenigstens mal schlafen kann und nicht nur an Toiletten denken muss - Scheiß Internat, Zuhaus wäre das alles halb so wild. Da wäre mein Klo (XD das is mir sehr wichtig) und jemand der mich pflegen würde <3

12.4.11 07:29


WUT

Es ist Wut und sie macht mich bitter kalt. Ich bin allein. Sie strömt durch mich durch. Ich kann mich kaum beherrschen, will irgendwo meine Faust versenken. Die Musik grölt mich endlos laut an. Ich versteh kaum noch ein Wort – aber es ist mir egal. Mein ganzer Körper bebt und meine Kehle ist zugeschnürt. Es fühlt sich an als müsste ich mich übergeben. Ganz langsam ebbt es von mir ab. Ich werde ruhiger. Der Drang löst sich aus mir. Nur die Kälte bleibt und das Gefühl von absoluter Einsamkeit. Der Hass schwankt und wird Trauer – Warum? Keine Ahnung. Ich fühl mich leer und einsam. Ich bin allein auf dieser Welt und werde es für immer bleiben.

3.2.11 16:09


Ruhelos - Schlaflos - Geistlos - Seelenlos

Es ist wieder eine Zeit angekommen. Grau und leer. Alles scheint in ihr zu schweben. Unreal und unfassbar. Es gibt keinen Gedanken, der meiner bleibt. Es gibt kein Handeln in mir, welches mich an mein Selbst erinnert. Jede Tat wie unter einem Schleier. Der Nebel überzieht mich, hüllt mich ein und lässt mich in eine neue grausame Welt eintauchen. Ich bin schon lange nicht mehr hier. Euer Reich habe ich verlassen. Monoton wandelt mein Leib auf Erden. Leblos, machtlos und ergeben. Ich fühle nicht was in mir geschieht. Ich sehe nicht was passiert. Ich kann nicht erkennen wer ich bin.

Denn auch ich schwebe…

Die Frage bleibt nur: Wohin? Und wie gelingt mir wieder der Schritt zurück. Mit jedem Tag in diesem Raum verlier ich an Stärke und obgleich es mir manchmal erscheint, ich könne den Vorhang zerreißen, bleibt mir weiter dieses Gefühl, ich wandle unter einer Glocke. Fernab von allem. Einsam und allein. Keine Nähe bringt mir die Erkenntnis. Kein Wort die Befreiung. Kein Kampf scheint mich zu erlösen. Ich ringe um mich, um meiner Selbst. Doch ich verliere. Ich kann mich nicht wieder finden. Ich bin nicht bereit dazu. Die Lethargie rafft mich immer wieder nieder. Ihre Fänge sind bitter und stark. Meine Glieder schwer wie Blei. Mein Kopf träge. Der starre Blick bleibt verloren. Jede Regung ein Kraftaufwand. Das Aufstehen am Morgen, ein bitterer Kampf mit dem Innersten. Was wird einem der Tag bringen. Pflichten erfüllen, sich mühselig anders zeigen. Anders, als die eigene Verfassung es eigentlich zu lassen will. Dann naht das Ende. Erlösung und doch Gefängnis zugleich. Der eigene Weg und Wille geleitet dort hin. Gefangen. Jedes ungelebte Gefühl, bis zu jener Stunde, bebt. Alle zu gleich, sie drängen sich hervor. Herrschend suchen sie sich ihren Weg und brechen hervor. Das einzige was bleibt, eine zerbrochene Persönlichkeit. Viel zu schwer soll die Befreiung sein. Allein der Schritt in die Freiheit, auch wenn nur kurzzeitig die Ruhe kommen würde, so wäre sie da. Doch viel zu anstrengend und so bleibe ich benommen in meinem Schloss der Einsamkeit. Sitze auf meinem Thron von Trauer, Verzweiflung und Schmerz – grundlos erscheint es mir. Halte mein Szepter der Leblosigkeit in der Hand. Auf meinem Haupt ziert mich die Krone der Benommenheit. So herrsche ich Machtlos über mein verlorenes Reich.

12.1.11 15:53


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